Das Elend ist allgegenwärtig. Manch einer klagt über Masken, ein anderer über Diskriminierung ohne Maske, andere haben Langweile und wieder andere fühlen sich vom adretten Gesundheitsfaschismus bevormundet, doch die wahren Abgründe der Coronakrise offenbaren sich vielen Menschen in Deutschland mitunter ganz spontan – in jenem Moment, wenn sich der Jeansknopf nicht mehr ohne Luftanhalten schließen lässt oder man realisiert, dass das Lieblings-T-Shirt den Bauch nicht wie gewöhnlich abdeckt.
Der Volksmund sagt: Wer rastet, der rostet. In der Plandemie muss dies unlängst umgeschrieben werden in: Arrest ohne Schummel – da wirst du zum Pummel.

Wissenschaftliche Schätzungen haben unlängst katastrophale Zahlen hervorgebracht: 80 % der Deutschen in nicht systemrelevanten Berufen legten während der letzten sechs Monate überdurchschnittlich viel mehr an Gewicht zu, als es die normale Verfettungskurve durch Mangelernährung und absurden Zuckerkonsum in ihren Prognosen hergeben würde.

Während sich das Virus auf den Straßen und Plätzen austobt, verlieren die Silhouetten der Couchzombies im Bleib-zu-Hausarrest zunehmend ihre menschliche Kontur und werden zu aufgedunsenen Netflix-Absorbtionshäuflein, deren Daseinsberechtigung die eines willenlosen Nahrungsumwandlers und Bildschirmanbeters umfasst.

Dabei müsste das nicht sein, denn die wiederum selben Experten bestätigen, dass – wenn man sich richtig anstellt – durchaus auch ein anderer Effekt zur Fettverbrennung genutzt werden kann, als nur der Sport, der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad, das Tollen mit den Kindern auf dem Spielplatz und so vieles mehr, das der gegenwärtigen Gesundheitspräventionspolitik zum Opfer gefallen ist.

Im folgenden möchten wir die Methode vorstellen, denn es ist durchaus möglich, mit Corona endlich zur Traumfigur zu gelangen.

Der absolut relevante Faktor dabei ist konstante Angst.

Dabei können Sie sich entscheiden, ob Sie sich vor der rasant herauf dämmernden Diktatur fürchten möchten, oder davor, von einem unsichtbaren Partikel befallen zu werden, der es mit bislang noch ungenügend erforschten Methoden (keiner konnte SARS-CoV-2 bislang dabei beobachten, wie er die Hauptschlagader durchfrass oder die Leber unwiederbringlich lahmlegte) fertigbringt, Ihnen den Gar auszumachen.

Freiwillige der Diktatur-Angst-Gruppe berichten von Zuständen andauernder Aufgekratzheit, einem dadurch erhöhten Herzschlag und zuweilen deutlich angestiegenem Adrenalinspiegel, dieser befördert den Stoffwechsel im Körper und senkt den Appetit. Ein Anstieg des Stresshormons im Blut tritt insbesondere im gewaltsamen Kontakt mit der Bundespolizei auf, die auf den einzigen Open-Air-Veranstaltungen, die dieser Tage stattfinden, den so genannten „Corona-Demos“, zumeist in großer Zahl zugegen ist. Zudem schlafen Diktaturbefürchter*innen wesentlich schlechter, essen unregelmäßig und strengen ihre Grauen Zellen überdurchschnittlich an, um in der Flut an Neuigkeiten, sofort den relevanten roten Faden zu entdecken, aus denen ihre Ansgtphobien gestrickt sind.

Sollten Sie Schwierigkeiten haben, diese Form der Angst zu entwickeln, kann es hilfreich sein, sich in Telegram-Gruppen anzumelden, in denen Inhalte nicht zensiert werden, und Videos auf YouTube anzuschauen, die mit „REUP“ oder „REUPLOAD“ gekennzeichnet sind, was darauf hindeutet, dass es sich um nicht regierungskonforme Inhalte handelt und das Video daher zuvor von den Betreibern der Plattform entfernt worden war. Für die Angststeigerung eignen sich auch Dokumentationen über das Dritte Reich in Deutschland und andere dieser Tage existente repressive Systeme wie die Volksrepublik China und Überwachung im Allgemeinen. Wenn Sie Kinder haben, führen gegebenenfalls auch Dokumentarfilme über Impfnebenwirkungen wie z.B. „Vaxxed2“ zum gewünschten Ergebnis.

Haben Sie die Angst vor gravierenden politischen Umwälzungen direkt vor Ihrer Haustür schließlich vollkommen verinnerlicht, versuchen Sie alles, also wirklich alles, was in den steuergeldfinanzierten Medien gesendet wird, durch den Diktatur-Droh-Filter zu betrachten – das gewährleistet, dass Sie Ihren inneren Stress konstant halten und die Pfunde werden unbemerkt purzeln.

Als Zusatzeffekt kommt bei dieser Variante die sportliche Betätigung zum Tragen, der Sie sich zwangsläufig aussetzen können wollen müssen, indem Sie auf jede Demonstration, Kundgebung und Mahnwache gehen, die in der Nähe oder auch in der Nachbargemeinde stattfindet. Ganz nach dem alten Kredo gilt natürlich auch hier: Im Zweifelsfall für das Fahrrad 😉

Die andere Variante der Angst-Methode mag sich zunächst vertrauter und plausibel anhören. Die Angst vor dem Virus ist allgegenwärtig, nur leider setzt bei einer Dauerbeschallung mit ein und demselben Thema in der Psyche nachweislich nach einer Weile ein Abstumpfungs- zuweilen sogar ein Abspaltungseffekt ein. Dieser ist normalerweise notwendig, um das Individuum am Leben zu erhalten. Er sorgt aber in der gegenwärtigen Lage – Sie im Kampf gegen die Kilos – eben auch dazu, dass Sie es völlig normal finden, die Abende anstatt tanzend in der Disko allein vor dem Tablet zu verbringen. Die Angst ist zwar da und hindert Sie, rationale Überlegungen anzustellen, doch sie treibt Sie nicht in den haltlosen Aktionismus.

Daher ist die zweite Methode etwas anspruchsvoller – den diesen Punkt müssen Sie überwinden. Genau wie bei der ersten Gruppe liegt das erklärte Ziel darin, das Adrenalin maximal und dauerhaft oben zu halten.

Fangen Sie an Leute zu beobachten und regen Sie sich so richtig auf, wenn andere den Abstand nicht einhalten oder ihnen die Maske unter der Nase hängt. Brüllen Sie, toben Sie herum – das bringt den Kreislauf in Fahrt und schmilzt die Pölsterchen weg. Holen Sie nicht die Polizei und erstatten Sie keine Anzeige, das bremst den inneren Aufruhr aus. Stellen Sie sich stattdessen vor, wer alles betroffen sein könnte von diesen unverantwortlichen Leuten – deren Nachbarn und ihre kleinen Kinder, die Omis, die Risikogruppen. Malen Sie sich deren elendige Sterbeprozesse bildlich aus. Alte Schwarz-Weiß-Fotografien aus Lazaretten können hilfreich sein, sollten Sie keine gute Vorstellungskraft besitzen.
Es gibt zudem einen Spielfilm, der wie eine Dokumentation aufgemacht ist, über den fiktiven Ausbruch einer Pockenepidemie. Schauen Sie sich diesen oder andere Pandemiefilme wie „Outbreak“ oder „World War Z“ an – am Besten regelmäßig.

Wenn Sie Hunger bekommen, fragen Sie sich zuerst, ob das Essen nicht mit Corona kontaminiert sein könnte. In Afrika wurden schließlich Papayas und Ziegen positiv auf das Virus getestet, auch in Deutschland hört man vermehrt von Corona-Gemüse.

Entwickeln Sie – falls es die Größe Ihrer Wohnung zulässt – einen unruhigen Hospitalismus. Dreitausend Runden um dem Couchtisch tigern ersetzt allemal das Fitnessstudio.

Tragen Sie zwei Mundschutzmasken übereinander – das senkt den Sauerstoffgehalt des Blutes so dramatisch, dass ihr Körper erheblichen Stress entwickelt. Wenn ihr Herz schneller schlägt, brennt das Fett! Beachten Sie aber: Falls Sie schwindeln oder Ihnen schwarz vor Augen wird, ziehen Sie die zweite Maske herunter, Sie sollen ja schließlich nicht Ihre Gesundheit gefährden, sondern möchten nur in Ihre Lieblingshose hineinpassen.

Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, nicht vergessen – Die Angst ist alles. Sie ist der Schlüssel zur Traumfigur. Wir wünschen viel Erfolg beim Abnehmen und bleiben Sie panisch!

Von Limarå Hèymdai

Autorin, Künstlerin & Systemkritikerin - www.Limara.net

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