Corona, die grässlichste Viruspandemie seit der Spanischen Grippe fordert Unmengen Tote. Was vor Wochen noch als krude Verschwörungstheorie galt oder als Verdrängungsmechanismus der empathielosen Nicht-Gut-Menschen in diesem Land abgetan wurde, findet nun deutlich ein Echo in trockenen Zahlen, mit denen es einfach nicht gelingen will, die prognostizierte Exponentialkurve glaubhaft darzustellen; die Sterberaten dümpeln auf dem Niveau der Vorjahre vor sich hin.

Herr Wieler vom Rober Koch Institut erklärt, dass alles für die Kurven getan wurde, dass beispielsweise jeder, der seit dem Ausbruch der Seuche verstarb und positiv auf Corona getestet wurde, als Coronatoter gezählt wurde, auch wenn er an Herzversagen oder den schweren Folgen eines Treppensturzes verstorben war. Auch wurden jüngst Apotheken angehalten sich mit Vorräten an hochdosierten Morphinpräparate zu bevorraten, um ambulanten Palliativteams (quasi aktive Sterbehilfe) die Arbeit zu erleichtern, die sich am Beispiel Frankreichs orientieren könnten. Allen voran sind die Medien unermüdlich bemüht, die Panik vor den Killerviren bis ins Unermessliche, ja Unvorstellbare zu treiben, doch auch die bedauerliche Zahl der Menschen, die an den direkten oder indirekten Folgen ihrer Angstreaktionen oder den Nebenwirkungen von Isolation versterben, genügt nicht zu Höhenflügen der Sterblichkeitskurve.

Täglich sterben durchschnittlich 2500 Menschen in Deutschland.

Während die Lungen der Nation zunehmend gesunden, wie die Auswertungen des RKI zeigen, vermag sich die Aufwärtsbewegung in den Todesstatistiken einfach nicht einstellen, daher hat die Bunderegierung nun einen neuen Vorstoß gewagt.

„Eine Pandemie, die keine ist, ist keine Pandemie“, verkündet Jens Spahn bei der Bundespressekonferenz. „Aber die Deutschen haben sehr große Opfer bezüglich ihrer Grundrechte und Lebensführung gebracht, daher wäre es ein Unglück, würde die Pandemie nun ausbleiben.“

Diese Einschätzung teilt der Sprecher des Verbandes für politische Psychologie (VPP) ebenfalls. Seiner Meinung nach ist es nunmehr essentiell wichtig, dass sich die gemachten Prognosen bewahrheiten, denn „Menschen müssen einen Sinn und Nutzen in ihrem Tun und Nicht-Tun erkennen können, daraus ziehen sie Kraft und Lebensenergie.“

Und diese wird dringend benötigt werden, denn um die beschlossenen Rettungspakete in Milliardenhöhe für die deutsche Wirtschaft sowie den Mittelstand und die wachsende Zahl an Selbstständigen und Kleinunternehmern finanzieren zu können, müssen Steuergelder durch die zu Rettenden in großem Umfang erwirtschaftet werden. Die Menschen zahlen sich gewissermaßen vorgezogen die Gewinne aus, die sie aus dem Wachstum ziehen werden, welches nach dem Shut-Down einsetzen sollte. Passenderweise trägt der Rettungschirm daher auch den Namen DHSS – Deutscher Münchhausen Strategieschirm.

Eine nachweisbare Pandemie ist für die Motivation der Menschen daher unerlässlich und deswegen hat das BKA, das bereits bei den Mordfällen in der NSU-Affaire tatkräftige Sachkenntnis bewiesen hat, im Auftrag der Bundesnegierung eine App entwickelt, die es entschlossenen Mitbürgern ermöglicht, an der Pandemie aktiv mitzuwirken.

Coronikaze ist eine simple Software, bei der man sich registriert und die sicherstellt, dass man als Coronaopfer mit in die Statistik einfließt, sollte man aus natürlichen oder nachgeholfenen Gründen versterben. Sie enthält einen Kalender, in dem man die genehmigten Pandemieparties einsehen kann, bei denen jeder, der möchte, zu fortgeschrittener Stunde einen tiefen Zug vom hochkonzentrierten Kohlenstoffmonoxid nehmen kann. Diese abendlichen Treffen werden besonders von Unternehmern frequentiert, deren Geschäfte im Zuge der Krise komplett zusammengebrochen sind und die von Wirtschaftsexperten als hoffnunglose Fälle diagnostiziert wurden, was bedeutet, dass nach eingehender Prüfung nicht mit einem erneuten Aufschwung des jeweiligen Unternehmens in den kommenden dreißig Jahren zu rechnen ist.

„Außer Schuldentilgung ist bei diesen Unternehmen nichts mehr drin“, erklärt der Ökonom Hans Haun. „Im Sinne der freien Selbstbestimmung sollten die Betroffenen daher die Wahl haben, ihrer Bank bis ans Lebensende die Schulden zurückzuzahlen oder freiwillig nach dem Motto „Yes We Pan“ einen Dienst am Land zu leisten, indem sie mit ihrem Ableben zur Todeszahlenstatistik beitragen.“

Für die eher Unentschlossenen bietet die App tagesaktuelle Updates zu natürlichen Gefahrenzonen wie Hochwasser, Stürme und ähnliches. Dies ist besonders für gläubige Menschen von Interesse, da sie ihr Ableben somit in die Hand Gottes legen können, wenn sie bei einem Gewittersturm mit 260 km/h über die Autobahn rasen oder auf offenem Feld mit Regenschirm Spazieren gehen.

In die App sind auch eine Abschiedsbrief- und Beichtefunktion integriert. Sollte das Smartphone mit einer Smartwatch verbunden sein, ergeht automatisch ein Notruf, wenn die Vitalfunktionen ausfallen.

Wer wirklich am Hadern mit seiner Entscheidung ist, kann auch Hilfe über die App anfordern. Bislang ist jedoch nicht genau bekannt, wie diese Hilfefunktion arbeitet, da alle, die den kleinen grauen Button bisher gedrückt haben, binnen weniger als 48 Stunden tot aufgefunden worden waren, mit den BKA-typischen Anzeichen für Selbstmord: Schuss durch den Hinterkopf oder spontane Selbstentzündung.

Die App Coronikaze scheint ansonsten aber tadellos zu funktionieren und hat viereinhalb von fünf Sternen im Google Play Store, bleibt nur zu hoffen, dass der vorauseilende Gehorsam das seine beiträgt.

Anmerkung der Autorin

Grundsätzlich handelt es sich bei Satire um eine Meinungsäußerung. Durch die freie Gestaltung der kritisierten Subjekte oder Zustände tritt aber (zumindest nach dem offenen Kunstbegriff) auch der künstlerische Aspekt hinzu. Kerninhalt der Satire ist das Arbeiten mit Übertreibungen oder Verfremdungen. Die Grenzen zwischen Meinungs- und Pressefreiheit bzw. Kunstfreiheit sind fließend, handelt es sich bei der Satire doch um eine Hybridform, die Aspekte aller drei geschützten Rechte enthält.

An Alle, die betroffen sind

Ich möchte dass ihr wisst, wie schrecklich mich die Nachrichten getroffen haben, dass Menschen, die hart arbeiten, alles verloren haben. Viele meiner Freunde haben mit den schrecklichen wirtschaftlichen Folgen dieser Pandemiepolitik zu tun und ich wünsche euch allen, dass ihr diese gravierende Krise meistern könnt. Dieser Satireartikel ist meine Art, Kritik an den Methoden unserer gewählten Volksvertreter auszudrücken, und ich tue dies an dieser Stelle auch gerne noch mal ganz direkt: “Ich finde ihr habt mächtig Mist gebaut mit euren halsstarrigen Entscheidungen!” Möge es den Menschen zumindest zum Aufwachen gereichen und möge etwas Besseres für die kommenden Generationen aus dieser ganzen Sache erwachsen; besser als das, was ihr in diesem entweideten Land nunmehr zurück lasst.

WICHTIG:

Wenn du Gedanken hast, in denen du erwägst, deinem Leben ein Ende zu machen, dann wende dich bitte an folgende Hotline (gebührenfrei):
+49 (0)800 111 0 111
+49 (0)800 111 0 222

Von Limarå Hèymdai

Autorin, Künstlerin & Systemkritikerin - www.Limara.net

2 Gedanken zu „YES WE PAN – Freiwillige gesucht!“
  1. Yes we Pan???
    Da hat jemand seine Klassiker nicht zuende gelesen.
    Yes we Pan – coole Idee, eine Idee zu leben – nach den Ideen und Idealen des Pan, der Ziegengott, der Gott der Natur und der Wälder, voller Musik, Flötenspiel, Gesang und Tanz. Schöne Nymphen um herum, Wein und Spiel – ich wäre dabei, ich bin dabei – das geht nämlich auch jetzt, und das wird in Zukunft gehen, schön dass dann vlt. auch einige liebe Menschen mit Vorerkrankungen dabei sein können, oder ein paar Alte Weise – die noch was zu erzählen haben.

    2500 Menschen täglich – einfache Zahl – stimmt, vermutlich stimmt es auch heute — vermutlich recht wenige durch Unfälle, und mehr durch Covid-19 – gleicht sich aus, der Tot ist der Gleichmacher. Ohne das was wir gerade durchmachen (und es geht uns allen gut hier in Deutschland), wären es mehr. VERDAMMTE AXT, das sind Menschen – da können wir unseren Arsch echt mal zu Hause parken.
    Pan soll ja stinken wie eine Ziege, Satire hin oder her, verstanden ist hier nicht nur nicht der Pan (ja, ja, “pan-, altgriechisch „gesamt, umfassend, alles“ ; dazu hat die humanistische Ausbildung gereicht. Pandemie – ganzes Volk – Es betrifft uns alle, und nur alle können gemeinsam was dagegen tun.

  2. Ich glaube diesen ganzen hirnverbranten schwachsinnigen Unsinn auch nicht! Das deutsche Volk wird doch von diesen Lügenmedien nur betrogen!

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